Zum Start der finalen Weltcup-Station der Saison 2025/26 im slowenischen Planica ist es zu einem Schreckmoment gekommen. Lokalmatador Nik Heberle stürzte am Mittwoch beim Einfliegen schwer. Kurz nach dem Absprung verlor er die Kontrolle, schlug hart auf dem Aufsprunghang auf und überschlug sich mehrfach in Richtung Auslauf.
Der 21-Jährige blieb anschließend regungslos liegen, woraufhin umgehend medizinisches Personal eingriff. Heberle wurde vor Ort versorgt und mit einem Rettungsschlitten abtransportiert. Im nahegelegenen Jesenice erfolgte im Krankenhaus eine eingehende Untersuchung, bei der unter anderem eine Computertomographie von Kopf und Wirbelsäule durchgeführt wurde.
Kurz darauf gab der slowenische Skiverband aber Entwarnung: Heberle habe bei einem schweren Sturz keine gravierenden Verletzungen erlitten und sei während des gesamten Vorfalls bei Bewusstsein gewesen. „Er hat keine schweren Verletzungen. Er bleibt bis morgen zur Beobachtung im Krankenhaus“, hieß es in einem Statement.
Skispringen: Schon vor einer Woche gab es einen schlimmen Sturz
Inzwischen hat sich der 21-Jährige auch selbst zu Wort gemeldet. „Vielen Dank an alle“, schrieb der Youngster auf Instagram zu einem Foto, das ihn im Rollstuhl zeigte. Darauf sind auch deutliche Schürfwunden auf der linken Gesichtshälfte zu erkennen.
Heberles Vorfall erinnert an einen ähnlichen Zwischenfall beim jüngsten Weltcup in Vikersund. Dort war der frühere Weltcup-Springer Andrea Campregher nach einem Kontrollverlust in der Luft gestürzt.
Die Anlage in Planica ist die größte Skiflugschanze der Welt. Hier gelang dem Slowenen Domen Prevc 2025 mit 254,5 Metern der weiteste Flug aller Zeiten. Am Freitag und Sonntag stehen auch in diesem Jahr wieder zwei Einzel-Wettkämpfe auf dem Programm, am Samstag findet das Teamfliegen statt.