Die letzte Saison in der Formel 1 endete mit einem Herzschlagfinale – und Red Bull hatte sein langersehntes Ziel endlich erreicht.
Der Sieg und damit der Weltmeistertitel gingen an Max Verstappen – der aber nicht nur auf seine ebenso grandiose wie umstrittene letzte Runde reduziert werden will.
Der 24-Jährige glaubt, sich nach dem kontroversen Showdown mit Lewis Hamilton nicht besonders beweisen zu müssen.
„Ich habe es bewiesen, indem ich die meisten Siege, die meisten Poles und die meisten Führungsrunden geholt habe. Die Leute vergessen das anscheinend, sie schauen nur auf Abu Dhabi. Aber wir hatten mehr Rennen als Abu Dhabi in der Saison“, erklärte Verstappen nun. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)
Verstappen: Da geht noch mehr
Der Niederländer stellte gegenüber Medien klar: Das letzte Rennen der Vorsaison sollte „langsam kein Thema mehr sein. Ich hatte 2021 am meisten Siege, Pole-Positionen und Führungsrunden.“
Im letzten Rennen hatte Verstappen von einer umstrittenen Entscheidung des inzwischen entlassenen Rennleiters Michael Masi profitiert.
Für den Red-Bull-Piloten ist das jedoch längst abgehakt – er will jetzt noch einen draufsetzen. „Wenn man sich die vergangene Saison anschaut, hätten wir mehr Siege haben können, und auch mehr Poles“, so der Weltmeister, der nach seinem bitteren Ausfall beim Saisonauftakt in Bahrain zum Sieg gefahren war. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)
Man braucht ein „wirklich konkurrenzfähiges Auto“, um sich nach einem WM-Titel noch zu steigern, fügte Verstappen an: „Es wird sehr schwierig, so etwas zu wiederholen. Aber natürlich versucht man immer, es noch besser zu machen. Ich hoffe natürlich, dass wir etwas Ähnliches wieder erreichen können.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)
Vettel über Verstappen: Wären alle gern in der Position
Als Kind träumte er von der Formel 1 und dem WM-Titel: „Das habe ich erreicht. Der Druck, das zu wollen und zu erreichen, ist also weg. Aber man will weiter Rennen gewinnen, und dafür bin ich hier.“
Als neuer Titelträger werde er übrigens nicht mehr Druck haben als zuvor, erklärte Ex-Champion Sebastian Vettel dazu. „Woran ich mich erinnere, denke ich, dass es ein Ansporn ist. Es nimmt einem in gewisser Weise eine Menge Gewicht von den Schultern.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Es sei ein tolles Gefühl, als Weltmeister in die Saison zu starten, so der jetzige Fahrer von Aston Martin: „Man hat die Nummer eins auf dem Auto, und das ist ein Privileg. Ich denke, wir alle wären gerne in dieser Position. Es kann nur einen von uns geben. Ich habe es nicht als zusätzliche Belastung empfunden. Wenn überhaupt, dann war es ein Ansporn. Ich denke, er wird wahrscheinlich genauso empfinden, aber jeder ist anders.“
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