Robert Lewandowski ist DER neue Star des FC Barcelona. Der Pole hat in seinen bisherigen sechs Pflichtspielen neun Tore für die Katalanen erzielt und ragt mit seiner Trefferquote heraus. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)
Klar, dass im Vorfeld des Champions-League-Krachers alle Augen auf den Polen gerichtet sind.
Julian Nagelsmann sagte über seinen ehemaligen Schützling: „Er ist ihr torgefährlichster Spieler.“ Allerdings relativierte der 35-Jährige zugleich: „Er braucht aber auch Spieler, die ihm die Dinger auflegen.“ (LIVETICKER: FC Bayern – FC Barcelona, am Dienstag ab 21 Uhr auf SPORT1.de)
Der wohl beste “Kellner“ ist Ousmane Dembélé. Er hat in der noch jungen Spielzeit bereits vier Torvorlagen gegeben hat und darüber hinaus zweimal selbst getroffen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)
Bereits in der vergangenen Saison war er bester Assistgeber in La Liga.
Xavi bringt Dembélé in die Spur
Der 25-Jährige blüht derzeit auf und stellt seine enorme Qualität unter Beweis. Der Flügelspieler ist ein großer Mehrwert für Trainer Xavi.
Sein Coach ist auch der Grund für die Leistungsexplosion. Dembélés Vertrag lief in diesem Sommer aus und sehr lange sah es nach einer Trennung aus.
Barca hatte 2017 rund 130 Millionen Euro an den BVB überwiesen, doch diese Ablöse war der Franzose nie Wert. Nachdem Xavi das Traineramt bei den Katalanen vergangenes Jahr im November übernommen hat, zeigte die Formkurve des Flügelspielers stets nach oben.
Der 45-Jährige setzt nicht nur auf das hohe Tempo und die Dribbelstärke von Dembélé, sondern auch auf seine Spielmacherqualitäten. Aufgrund der verbesserten Leistungen und dem Trainer verlängerte der 25-Jährige infolgedessen bis 2024.
Nachdem sein Abgang eigentlich schon sicher schien, unterschrieb Ousmane Dembélé nun doch einen neuen Vertrag beim FC Barcelona bis 2024. Der Franzose betont, dass das immer sein Ziel gewesen sei.
„So jemanden wie Ousmane noch nie gesehen“
Die geklärte Zukunft und seine veränderte Rolle lassen den Franzosen aufblühen und man merkt ihm seine Spielfreude an. Neben Lewandowski ist der Ex-BVB-Star ein weiterer Unterschiedsspieler in Barcas Offensive.
Martin Braithwaite hat in der vergangenen Transferperiode die Katalanen in Richtung Espanyol Barcelona verlassen. In einem Interview bei Catalunya Radio meinte der Däne, dass Dembélé „einen größeren Unterschied“ mache als Lewandowski.
In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat Braithwaite mit dem 25-Jährigen zusammengespielt. „Ousmane hat enormes Talent. So jemanden habe ich noch nie gesehen. Messi ist etwas Besonderes, aber ich habe noch niemanden wie Ousmane gesehen“, lobte er seinen ehemaligen Mitspieler in den höchsten Tönen.
Dembélés schlechte Bayern-Bilanz
Der Ex-BVB-Star ist sowohl auf dem rechten als auch linken Flügel zu Hause. Zuletzt startete der Franzose zwar auf der linken Seite, doch er tauscht während der Partie ab und zu die Position mit seinem Flügelpartner Raphinha. Daher kommt auf beide Außenverteidiger des FC Bayern, vermutlich Benjamin Pavard rechts und Alphonso Davies links, viel Arbeit zu.
In seiner Laufbahn hat Dembélé bislang fünfmal gegen den deutschen Rekordmeister gespielt und vier Duelle verloren.
Nur eine Begegnung konnte er 2017 mit dem BVB im DFB-Pokal gewinnen und hat dabei geglänzt. Mit einem Tor sowie einer Vorlage war der Franzose maßgeblich für das Weiterkommen verantwortlich und brachte mit seiner Leistung die Allianz Arena zum Schweigen.