Red Bull München fehlt nur noch ein Sieg zum vierten Meistertitel.

Im vierten Play-off-Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich der Hauptrundensieger beim bayerischen Rivalen ERC Ingolstadt mit 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) durch und ging in der Best-of-seven-Serie mit 3:1 in Führung.

Am Sonntag (ab 14.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) in eigener Halle hat das Team von Rekordtrainer Don Jackson den ersten von drei Matchbällen.

Für die Gäste, die von 2016 bis 2018 dreimal in Serie den Silberpokal gewonnen hatten, erzielte Ben Smith (48.) vor 4815 Zuschauern das Führungstor. Ryan McKiernan und Maximilian Kastner machten in der Schlussminute bei leerem Tor der Gastgeber alles klar.

Dem Treffer zum 1:0 ging ein Fehler der Ingolstädter Mannschaft voraus, den Smith eiskalt ausnutzte. „Fehler passieren und es ist bitter, dass es so ein spielentscheidender Fehler war“, haderte Ingolstadt-Verteidiger Fabio Wagner nach dem Spiel.

Niederberger warnt: „Noch längst nicht vorbei“

Dennoch wollte der 27-Jährige die Niederlage nicht an dieser Situation festmachen. „Das Einzige, was wir uns heute vorwerfen können, ist die Chancenverwertung“, bemängelte er die eigene Torgefährlichkeit. Dennoch ist die Serie noch nicht vorbei. „Wichtig ist jetzt, dass wir am Sonntag die richtige Antwort geben.“

Die Ingolstädter, die sich 2014 sensationell als Hauptrundenneunter den Titel geholt hatten, scheiterten immer wieder an Nationaltorwart Mathias Niederberger. „Wir haben heute keinen Fehler gemacht“, bilanzierte der Nationalspieler, der sein Team in der 29. Minute mit einem Monster-Save vor dem Rückstand bewahrte. „Daraus können wir Selbstvertrauen ziehen“, blickte er schon auf das fünfte Spiel voraus und hatte eine Warnung für seine Teamkollegen parat: „Es ist noch längst nicht vorbei.“

München hatte die ersten beiden Spiele mit 2:1 und 7:1 für sich entschieden, am Dienstag antwortet Ingolstadt mit einem 4:3.

mit Sport Informationsdienst SID