Das World Matchplay wird einen neuen Sieger erleben.
Mit Peter Wright ist der letzte verbliebene Spieler aus dem Turnier ausgeschieden, der in Blackpool den Titel erringen konnte. Der Schotte unterlag Ryan Searle in einem durchschnittlichen Match mit 8:11.
Durch das Aus der Nummer zwei der Welt geht auch die Serie der Überraschungen beim World Matchplay weiter. Keiner der Top-Fünf der Weltrangliste schaffte es bis ins Viertelfinale. Titelverteidiger Michael van Gerwen scheiterte sogar schon in Runde eins.
Im Match wurde Wright sein unterdurchschnittliches Scoring zum Verhängnis. Gerade in der Anfangsphase des Matches traf der Schotte zu wenig Tripple. Als er dann für ihn typisch seine Darts wechselte lief es etwas besser, dafür wurde er nun auf die Doppel schwächer.
Insgesamt fand er nie zu seinem Spiel und schied so mit einem Average von 91,90 Punkten und einer Doppelquote von 36% verdient aus.
Ryan Searle reichte so zum Weiterkommen ein ebenfalls durchschnittliches Match mit einem 95,22er Average und einer Doppelquote von 32%. Für Searle war es der überhaupt erst zweite Sieg beim World Matchplay, nachdem er in Runde eins gegen Raymond van Barneveld seinen ersten Sieg überhaupt eingefahren hatte.
Clayton zieht spektakulär ins Viertelfinale ein
Im Viertelfinale trifft der Engländer nun auf Jonny Clayton, der ebenfalls erstmals unter den letzten Acht beim World Matchplay steht.
Der Waliser schlug Dimitri Van den Bergh mit 11:6 und lieferte dabei ein echtes Feuerwerk.
Nach einem durchwachsenen Auftritt und einem knappen Erfolg gegen Gabriel Clemens in Runde eins drehte Clayton dieses Mal auf.
- Alle News zum Darts
- Alle Videos zum Darts
- Checkout: Der Darts-Podcast powered by SPORT1
- SPORT1 Akademie: Trainiere mit Michael van Gerwen!
Gerade auf die Doppel war der Waliser extrem stark (58%), zeigte aber auch gutes Scoring (101,90er Average) und lieferte mit gleich drei 100+Finishes echte Highlights (170, 156, 126). Besonders das erste 170er-Finish im Turnier sorgte für große Begeisterung beim Publikum in Blackpool.
Van den Bergh fand dagegen nie so richtig ins Spiel und enttäuschte mit einem 93,49er Average und einer Doppelquote von 32%.
Ebenfalls im Viertelfinale steht dagegen Damon Heta, der Brandon Dolan im ersten Match des Abends beim 11:1-Erfolg nicht den Hauch einer Chance ließ. Im Viertelfinale trifft er auf Luke Humphries, der gegen Dirk van Duijvenbode einen Matchdart gegen sich überstand und den Niederländer mit 14:12 in der Verlängerung niederrang.
Die Achtelfinal-Partien der Abendsession im Überblick:
Brandon Dolan – Damon Heta 1:11
Jonny Clayton – Dimitri Van den Bergh 11:6
Peter Wright – Ryan Searle 8:11
Luke Humphries – Dirk van Duijvenbode 14:12