Cosmin Moti von Ludogorez Rasgrad aus Bulgarien hat seine Mannschaft auf spektakuläre Weise in die Gruppenphase der Champions League gebracht.

Der Rumäne musste in den Champions-League-Playoffs gegen Steaua Bukarest unerwartet die Rolle des Torhüters übernehmen, nachdem Keeper Vladislav Stoyanov in der 119. Minute der Verlängerung die Rote Karte gesehen hatte.

Ludogorez hatte zu diesem Zeitpunkt schon dreimal gewechselt.

Im anschließenden Elfmeterschießen trat der Aushilfstorhüter zunächst selber an und brachte seine Mannschaft als Schütze auf die Siegerstraße.

Zum Mann des Abends wurde Moti aber endgültig, als er zwei Elfmeter des Gegners hielt.

Den ersten Strafstoß von Paul Parvulescu kratzte der 29-Jährige aus dem Winkel, den entscheidenden Elfmeter von Cornel Rapa hielt er sogar fest.

Dass es für Rasgrad überhaupt zur Verlängerung und der ersten Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League gereicht hat, haben die Osteuropäer dem in der 85. Minute eingewechselten Wanderson zu verdanken.

Der Joker erzielte in der 90. Minute nach einer Ecke das erlösende 1:0 per sehenswertem Volleyschuss ins Kreuzeck des Steaua Tors.

Hier gibt es alles zur Champions League