Nach nur einem halben Jahr ist das Abenteuer Ägypten für den ehemaligen Premiere-League-Schiedsrichter Mark Clattenburg bereits frühzeitig beendet.
Nach üblen verbalen Attacken von Mortada Mansour, dem Präsidenten des Zamalek Sporting Club, verließ der Engländer aus Angst vor Übergriffen das Land.
Mansour hatte sich kritisch über Clattenburgs Rolle im ägyptischen Fußball geäußert – und fälschlicherweise behauptet, der Schiedsrichter habe seine Frau verlassen, um eine homosexuelle Beziehung zu beginnen.
Medienberichten zufolge waren Drohungen von Fans die Folge. Der ägyptische Fußballverband bestätigte, dass Clattenburg seine Kündigung eingereicht hat.
Erst im August zog der Star-Schiedsrichter nach Ägypten, um dort seinem Amt weiter nachzugehen. Bereits seit zwei Monaten wartete der mittlerweile 47-Jährige auf sein ausstehendes Gehalt.