Doppelter Ärger für NBA-Star Anthony Edwards.
Am Mittwoch verpasste der Star der Minnesota Timberwolves den entscheidenden Drei-Punkte-Wurf kurz vor Abpfiff. Sein Team verlor mit 109:112 gegen die Denver Nuggets und schied damit aus den Playoffs aus.
Auf dem Weg in die Kabine soll Edwards dann aus Frust einen Klappstuhl herumgewirbelt haben, wobei er zwei weibliche Angestellte offenbar leicht verletzte. Nun muss sich der 21-Jährige für Körperverletzung dritten Grades vor dem Gericht in Denver behaupten.
Folgenschwerer Ausraster wegen Playoff-Aus
„Wir sind uns des angeblichen Vorfalls mit Anthony Edwards nach Spiel 5 in Denver bewusst und sind dabei, weitere Informationen zu sammeln“, äußerten sich die Timberwolves in einer Erklärung am Mittwochabend. „Wir haben im Moment keinen weiteren Kommentar.“
Durch die bittere Niederlage platzte der Traum vom Titel der Wolves schon in der ersten Runde der Playoffs. Für den folgenschweren Ausraster direkt nach der Pleite könnte Edwards nun die Quittung bekommen.
Der Basketball-Star erhielt eine Vorladung des Gerichts für den 9. Juni. Eine Körperverletzung dritten Grades fällt im US-Bundesstaat Colorado unter eine „wissentliche und rücksichtslose“ Verursachung. Edwards droht eine Geldstrafe von bis zu 10.000 US-Dollar. Außerdem kann es zu einer Haftstrafe für den Shooting Guard kommen.