Wenn Tennis-Fans an die French Open denken, dann denken sie vor allem an einen Spieler: Rafael Nadal. Der Spanier nahm seit seinem ersten Sieg im Jahr 2005 stets an dem Grand-Slam-Turnier in der französischen Hauptstadt teil und ist mit 14 Titeln Rekordsieger.

Eine Teilnahme in diesem Jahr ist aber mehr als nur offen. Seit seinem Zweitrundenaus bei den Australian Open Ende Januar absolvierte er kein Spiel mehr.

Wichtige ATP-Turniere wie Miami, Monte Carlo, Barcelona, Madrid oder Indian Wells fanden ohne den 36-Jährigen statt. Erst am vergangenen Freitag erklärte er zudem, auch in Rom nicht aufzuschlagen.

Federer sorgt sich um Nadal

Dass Nadal tatsächlich „sein“ Lieblingsturnier verpassen könnte, sorgt vor allem bei Tennislegende Roger Federer für Sorgenfalten. So erklärte er gegenüber Sky Sports, er habe Angst davor, sein langjähriger Kontrahent könnte aufgrund seiner Hüftverletzung das Großereignis verpassen.

„Die French Open ohne Nadal wären brutal für den Sport“, erklärte der Schweizer, der die Hoffnung in Sachen Nadal aber noch nicht aufgegeben hat: „Ich wünsche ihm das Beste.“

Die French Open beginnen am 28. Mai.