Das fußballerische Synonym für Bescheidenheit? Richtig: Zlatan Ibrahimovic.

Schwedens National-Heiligtum bewies wieder einmal, dass seine „überirdischen Fähigkeiten“ nicht nur im Sturm von Paris St. Germain zum Tragen kommen. Ibrahimovic (33) unterbrach die Kalifornien-Reise seines Vereins, um Sports Illustrated in einem TV-Interview Rede und Antwort zu stehen.

Kurz und knackig

Ob Zlatans Parfum olfaktorisch vielleicht doch kein so großer Wurf ist oder die interviewende Journalistin sich zeitlich nur sehr begrenzt in der Lage sah, der Anziehungskraft des Superstars zu widerstehen – man weiß es nicht. Feststeht: Man fasste sich lieber kurz.

Mit nur einem Wort sollte der selbsternannte Fußballgott seine Einschätzung bezüglich einiger prominenter Kollegen abgeben.

Während  zwei bekannte Trainer und ein Weltfußballer vor Zlatans Gnaden ziemlich gut wegkamen, dürfte einem weiteren ob der Beurteilung seiner fußballerischen Qualitäten die (Portu)Galle hochgekommen sein.

Schulterklopfen unter Alpha-Tieren

Lionel Messi findet er brilliant. Bei Jose Mourinho denkt er an Power, was „The Special One“ gefallen haben dürfte. Schulterklopfen unter Alpha-Tieren. Pep Guardiola ist für Ibrahimovic ein wirklich guter Trainer. Und Ballon d’Or-Gewinner Cristiano Ronaldo? Wird mit einem schnöden „Gut“ abgefrühstückt.

In den Ohren des mehrfachen Weltfussballers des Jahres muss das klingen wie „Er war stets bemüht.“

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Und dann gibt es ja auch noch Zlatans Urteil über Zlatan. Dies fällt so reflektiert aus, wie man es vom schwedisch-bosnischen Sympathieträger gewohnt ist. Er findet sich einfach „Wow!“

Mit diesem Interview wird Ibrahimovic die Fußball-Szene zweifelsfrei für längere Zeit zlatanieren.

Anja Bandermann, Jahrgang 1982, absolvierte ursprünglich eine kaufmännisch-touristische Ausbildung. Nach Abstechern in den Immobilien- und Event-Bereich machte sie sich 2010 als Texterin selbstständig...