Ähnlich wie beim Nationalteam Kroatiens sind auch im EM-Quartier von England Spielerfrauen unerwünscht.
Zwar genießen im Mutterland des Fußballs WAGs (Wives and girlfriends) spätestens seit „Spice Girl“ Victoria Beckham Kultstatus, um Schlagzeilen und Skandälchen zu entgehen, hat Englands Nationaltrainer Roy Hodgson schon zwei Monate vor EM-Beginn klargestellt: „Bloß keine Ablenkung!“
Über Erjona Sulejmanis Wahl zum heißesten Fan kann man streiten, denn die Tribünen in den Stadien sind gut besetzt mit Spielerfrauen, die für diesen Titel in Frage kommen
Coleen Rooney und Co. dürfen nicht in die noble Fünf-Sterne-Herberge, Treffen sind nur an freien Nachmittagen erlaubt. Die Paparazzi werden sich also außerhalb der Auberge du Jeu de Paume in Chantilly auf die Lauer legen müssen.
Das Boulevardblatt Sun befürchtet bereits Schlagzeilen-Mangel. Kurz vor EM-Beginn nannte das Blatt die „WAGs 2.0“ bereits „überraschend bodenständig“.