Sportdirektor Sebastian Kehl von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat trotz der klaren Fehlentscheidung im Spiel bei Eintracht Frankfurt (2:1) ein Plädoyer für den Videobeweis gehalten.
„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Videoassistent sehr viele krasse Fehlentscheidungen häufig genug gerecht und fair gelöst hat. Jetzt wieder alles in Frage zu stellen, ist nicht der richtige Weg“, sagte Kehl den Zeitungen der Funke Mediengruppe. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Frankfurt hätte beim Stand von 1:1 gegen Ende der ersten Halbzeit nach einem Schubser von Karim Adeyemi an Jesper Lindström einen Elfmeter bekommen müssen.
Doch Videoassistent Robert Kampka korrigierte den Fehler von Schiedsrichter Sascha Stegemann nicht. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
So nahm Kehl die strittige Szene war
„Während des Spiels bin ich davon ausgegangen, dass die Situation gecheckt wurde und daher in der Form vertretbar ist. Die Bilder sprechen dann natürlich eine andere Sprache“, sagte Kehl und fügte an: „Das Zusammenspiel zwischen Schiedsrichtern ist immer wieder verbesserungsbedürftig, auch wir waren schon Leidtragende – und gestern hatten wir mal Glück.“
Der VAR habe den Fußball aber „in vielen Situationen fairer und gerechter gemacht – da sind vor allem Abseitsentscheidungen zu nennen“, betonte Kehl.
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