Mit Olympiasieger Florian Wellbrock, aber ohne dessen Ehefrau Sarah reist das elfköpfige Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zu den Weltmeisterschaften in Budapest (18. bis 25. Juni). Dies gab der DSV am Ostersonntag bekannt. „Bei mir steht in diesem Jahr die Vollendung meines Jura-Studiums mit dem Staatsexamen im Fokus“, sagte die 27-jährige Sarah Wellbrock. Nach den Prüfungen soll der Fokus dann wieder auf den Sport und Paris 2024 gerichtet werden.

Der Verzicht der Olympiadritten über 1500 m Freistil macht sich im Kader der deutschen Mannschaft bemerkbar. In Isabel Gose, Anna Elendt und Angelina Kohler sind nur drei Schwimmerinnen nominiert, eine Frauen-Staffel hat sich nicht für die WM qualifiziert.

DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann ist dennoch positiv gestimmt. „Unser WM-Team ist zahlenmäßig zwar etwas kleiner als in vorherigen Jahren, aber trotzdem nicht weniger schlagkräftig“, sagte er: „Wir haben uns im Qualifikationszeitraum über fünf deutsche Rekorde und auch Jahresweltbestzeiten freuen können.“

Der WM-Kader des DSV:

Frauen: Isabel Gose (SC Magdeburg), Anna Elendt (SG Frankfurt), Angelina Köhler (Hannover 96)

Männer: Rafael Miroslaw (SG HT 16 Hamburg), Lukas Märtens (SC Magdeburg), Henning Mühlleitner (Sport-Union Neckarsulm), Florian Wellbrock (SC Magdeburg), Ole Braunschweig (SG Neukölln), Lucas Matzerath (SG Frankfurt), Eric Friese (Potsdamer SV), Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg)