In Brasilien (das komplette Rennwochenende im SPORT1-Liveticker) steht das sechste und damit letzte Sprint-Event dieser Formel-1-Saison auf dem Programm.

Während das Qualifying für das am Sonntag stattfindende Brasilien-Rennen für Freitagabend terminiert ist, findet der Sprint Shootout am Samstag um 15 Uhr statt, das Sprint-Rennen startet dann um 19.30 Uhr.

In den vergangenen Tagen waren Gerüchte aufgekommen, dass der Zeitablauf geändert werden soll. Bei Sky Sports F1 bestätigte Toto Wolff dies im Vorfeld des Brasilien-GP.

„Das ist richtig“, antwortete er und fügte hinzu: „Wir haben mit Stefano (Domenicali, Anm. d. Red.) gesprochen. Es ist seine Entscheidung, aber dann kann man es leichter in Beziehung setzen.“

Auch Wolff vom Format verwirrt

Damit sprach sich der Mercedes-Boss für eine Änderung des zeitlichen Ablaufs aus. „Man macht erst das Sprint Shootout und dann das Qualifying für das Rennen. Es würde vielleicht weniger Verwirrung stiften.“

Dass er selbst durchaus auch mit Verwirrung zu kämpfen habe, daraus machte der Österreicher keinen Hehl. „Ich bin verwirrt“, gestand er auf die unterschiedlichen Reifenzuteilungen und Qualifikationsformate angesprochen.

Dennoch sprach er sich für das generelle Beibehalten des Sprints aus. Zwar würde er sich als Teamchef aus technischer Sicht mehr Trainingszeit wünschen. „Aber die Idee des Sprint-Wochenendes bestand darin, mehr Gefahren hervorzurufen, und das wird durch 60 Minuten Training erreicht.“

Daher stehe er hinter dem Format, auch wenn er „nicht begeistert von diesen Wochenenden“ sei. „Wenn es aus der Sicht des Publikums Sinn ergibt, dann brauchen wir es natürlich.“