Nach dem geplatzten Wechsel von Sportdirektor Horst Heldt von Hannover 96 zum VfL Wolfsburg hat sich jetzt Martin Kind in der Sache bei SPORT1 geäußert.
„Es konnte keine Verständigung im Hinblick auf einen Wechsel zum VfL Wolfsburg erzielt werden“, sagte der 96-Boss einen Tag vor seinem 74. Geburtstag.
Kind will Heldt binden
Ein Geschäftsführerposten war ihm auch in Hannover angeboten worden. Kind hatte in den vergangenen Tagen auf eine Unterschrift seines Sportdirektors gedrängt.
Dieser gab jedoch an, die vorliegenden Unterlagen noch prüfen zu müssen, vor dem Spiel am Freitag bei der TSG Hoffenheim (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) fehle voraussichtlich die Zeit für eine Unterschrift.
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„Herr Heldt wird weiter verantwortlich für Hannover 96 tätig sein“, meinte Kind. „Die Gespräche zur Bestellung zum Geschäftsführer werden zu gegebener Zeit wieder aufgenommen.“
„Es nervt nicht, aber es überrascht“
Heldt war im Winter auch als Nachfolger von Jörg Schmadtke beim 1. FC Köln im Gespräch gewesen, bekam aber keine Freigabe von Kind.
Warum gab es jetzt überhaupt erneute Verhandlungen? „Wir sind grundsätzlich ein seriöser Gesprächspartner, deshalb auch die Gespräche“, sagte Kind.
Das erneute Nein vom Chef habe Heldt „professionell“ aufgenommen. Kind habe die erneute Entscheidung gegen einen Wechsel seinem Sportchef „mit begründeten Argumenten“ vorgebracht.
Nach dem geplatzten Wechsel von Heldt nach Köln hatte Kind nun erneut unruhige Tage. Sein Kommentar: „Es nervt nicht, aber es überrascht.“