Wie sieht die Zukunft von Daichi Kamada aus?
Borussia Dortmund setzt sich, wie SPORT1 vor Wochen exklusiv berichtet hat, intensiv mit dem Japaner von Eintracht Frankfurt auseinander. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Kurz vor einem Wechsel zum Ligakonkurrenten, wie es die italienische Quelle Sportitalia berichtete, steht der SGE-Star deshalb aber noch nicht. Um den Mittelfeldspieler, dessen Vertrag bei Eintracht Frankfurt im kommenden Sommer ausläuft, buhlen diverse namhafte Klubs.
Neben dem FC Barcelona zählt nach SPORT1-Informationen nun auch der FC Sevilla zu den Interessenten. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)
Kamada liebäugelt mit Wechsel ins Ausland
Kamada liebäugelt SPORT1-Informationen zufolge mit einem Wechsel zu einem ausländischen Champions-League-Topverein. Die Entscheidung, seinen Kontrakt bei den Hessen nicht zu verlängern, hat er dem Vernehmen nach schon vor der Weltmeisterschaft in Katar getroffen.
Sportvorstand Markus Krösche hat zwar weiterhin die leise Hoffnung, den 26-Jährigen umzustimmen und von einem Verbleib zu überzeugen.
Der Nationalspieler beschäftigt sich aber bereits mit anderen Optionen, will regelmäßig Königsklasse spielen. Kamada lässt sich bei dieser Suche die nötige Zeit, prüft die Offerten ganz genau.
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nCAPTION: Eintracht Frankfurt: Daichi Kamada ist der überraschender Leader der SGE
nDESCRIPTION: Bereits seit 2019 spielt Daichi Kamada für Eintracht Frankfurt, doch erst seit dieser Saison entwickelt sich der Japaner immer mehr zum Leader der SGE.
Einen Winterabgang strebt Kamada nicht an
Ab 1. Januar darf er dann mit anderen Klubs auch ganz offiziell sprechen und unterschreiben. Einen sofortigen Abgang, der der Eintracht etwas Ablöse einbringen würde, schloss er bereits nach dem letzten Hinrundenspiel in Mainz aus.
„Ich bleibe diese Saison in Frankfurt. Auch wenn es mit anderen Klubs Gespräche im Winter geben könnte, habe ich kein Interesse an einem sofortigen Abgang. Ich habe bereits beschlossen, dass ich mit diesem Trainer und diesem Team die Saison zu Ende spielen will“, sagte Kamada bei SPORT1.
Für die Eintracht wäre der ablösefreie Abgang ein herber Schlag – sportlich und wirtschaftlich. Die Entwicklung Kamadas zum Führungsspieler und Torjäger hat ihn aber zu teuer werden lassen. Die ganz großen Vereine locken den Europacupspezialisten (29 Europa-League- und Champions-League-Spiele – 14 Tore – 3 Vorlagen). Borussia Dortmund ist in diesem Rennen nicht in der Pole.