Wer hätte das gedacht? Ex-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus-Webb hat den DFB verlassen und wechselt in die englische FA.
Dort wird die 42-Jährige ab Mitte August “Women’s Select Group Director im PGMOL-Team” – also Leiterin der Abteilung Schiedsrichter für die beiden höchsten englischen Frauenligen, der Women’s Super League und der Women’s Championsship.
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“Der Frauenfußball in England setzt mit den aktuellen Rahmenbedingungen völlig neue Maßstäbe”, wird Steinhaus-Webb zitiert. “Ich freue mich auf die großartige Gelegenheit, meine vielfältigen Erfahrungen als Schiedsrichterin mit den Unparteiischen in England zu teilen und sie dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen sowie belastbare Strukturen innerhalb des Verbandes für eine optimale Entwicklung der Schiedsrichter*innen zu implementieren.”
Die 42-Jährige gab in der Länderspielpause ihrem langjährigen Lebensgefährten, dem ehemaligen englischen Spitzenschiedsrichter Howard Webb, das Ja-Wort.
Steinhaus-Webb als DFB-Präsidentin gehandelt
Steinhaus-Webb, die zuletzt auch als Kandidatin für die DFB-Spitze ins Gespräch gebracht worden war, hatte zwischen 2017 und 2020 als erste Frau Spiele in der Männer-Bundesliga geleitet.
Nach ihrem Rücktritt war die siebenmalige Schiedsrichterin des Jahres nur noch als Videoassistentin für den DFB tätig, unlängst beim olympischen Frauen-Finale zwischen Kanada und Schweden (3:2 i.E.).