Als Managar von Werder Bremen war Willi Lemke jahrelang so etwas wie der Intimfeind von Bayerns Uli Hoeneß. Nach seinem Rückzug aus dem Werder-Aufstichtsrat hat der 70-Jährige das Kriegsbeil nun aber offenbar begraben.

In einem Interview mit der Bild lobt Lemke seinen früheren Kontrahenten in höchsten Tönen: „Er ist eine Galionsfigur, die vor Energie strotzt.“ Und der ehemalige UN-Sonderberater Sport verrät weiter: „Wir haben uns vertragen und mittlerweile ein sehr gutes Verhältnis.“

Hoeneß soll Werder helfen

Lemke hofft auch, dass Hoeneß seinen Einfluss über den FC Bayern hinaus geltend macht – auch im Sinne des SV Werder Bremen.

Ein Beispiel sei der aktuelle TV-Vertrag der Bundesliga, der dazu führe, dass die Schere in der Liga weiter auseinander ginge. „Das ist weder spannungsfördernd noch zielführend. Da teilt Uli Hoeneß meine Auffassung“, sagt Lemke.