Olympiasiegerin im Einzel 2022 in Peking, Weltmeisterin 2023 in Oberdorf im Sprint und 2019 in Östersund in der Verfolgung – dies sind nur drei von vielen Erfolgen der Biathletin Denise Herrmann-Wick, die nach der abgelaufenen Saison ihre Karriere beendet hatte.
Für diese Leistungen bekam die Sächsin nun den Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „herausragende Sportkarriere“ überreicht. Bei der Preisverleihung nahm die 34-Jährige auch Bezug auf ihre berufliche Zukunft nach ihrer Karriere.
„Ein großes Projekt steht jetzt vor der Tür. Es sind schon ein paar Sachen in der Planung“, erklärte Hermann-Wick. Mehr verriet die ehemalige Langläuferin allerdings nicht.
Zuletzt hatte Herrmann-Wick aber Ende Mai angedeutet, dass sie sich eine Funktion im Nachwuchsbereich vorstellen könnte – allerdings nicht als Trainerin. Erfahrungen als eine Art Mentorin für den Nachwuchs hat sie auch bereits gesammelt.
So trainierte die zweifache Weltmeisterin nur zwei Monate nach ihrem Karriereende mit der 20-jährigen Charlotta Sofie de Buhr in Ruhpolding an derer Schießtechnik. De Buhr ist ähnlich wie Herrmann-Wick vom Skilanglauf zum Biathlon gewechselt.
Neben Herrmann-Wick wurde auch Kombinierer Erik Frenzel am vergangenen Samstag für seine herausragende Karriere geehrt. „Eric unsere Wege haben sich nie getrennt und so erfüllt es mich mit großem Stolz den Preis für eine ‚herausragende Sportkarriere‘ mit dir überreicht zu bekommen“, schrieb die Sächsin nach der Verleihung auf Instagram.