Tuva Hansen und Emilie Bragstad sehen das Trainingslager mit Bundesligist Bayern München in Katar kritisch.

Sie wäre sicher nicht zum Urlaub in das Emirat geflogen, sagte Bragstad dem norwegischen Rundfunk. Ihre Landsfrau Hansen sieht die Fußballerinnen in einer „schwierigen Situation“, sie wollten „wirklich nicht“ Teil des Sportswashing sein.

Die Entscheidung, das Wintercamp im Land des jüngsten WM-Gastgebers abzuhalten, sei „über unseren Kopf hinweg“ getroffen wurde, ergänzte Bragstad: „Wir können nicht einfach hingehen und sagen, wir wollen nicht mitfahren.“

Nach dem starken 3:1-Heimsieg der FC Bayern Frauen in der Champions-League gegen den FC Barcelona hat sich die Bianca Rech, Sportliche Leitung des FCB, über die 24.000 Zuschauer und die Zukunft in der Allianz Arena geäußert.

Nach dem starken 3:1-Heimsieg der FC Bayern Frauen in der Champions-League gegen den FC Barcelona hat sich die Bianca Rech, Sportliche Leitung des FCB, über die 24.000 Zuschauer und die Zukunft in der Allianz Arena geäußert.

Man versuche, das Beste aus der Lage zu machen, wie mit Schulbesuchen oder Trainings mit Mädchen aus der Region am Donnerstag.

FC Bayern verhandelt mit Qatar Airways

Damit könnten die Werte des Klubs nach außen getragen werden, meinte Hansen: „So können wir zeigen, wie wir wirklich denken.“

Die Bayern-Frauen reisen seit 2018 zur Vorbereitung nach Doha, 2021 und 2022 wurde der Trip wegen der Corona-Lage abgesagt.

Der Klub befindet sich aktuell in Gesprächen mit Qatar Airways über eine Verlängerung des auslaufenden Sponsorenvertrages, der von Teilen des Fanlagers kritisch gesehen wird.