Am Freitag spielten die Wolverhampton Wanderers in der dritten Runde des FA-Cups beim FC Brentford. Bereits nach neun Minuten sorgte Schiedsrichter Tony Harrington für Verwunderung, als er Wolverhamptons Joao Gomes die Rote Karte zeigte. Diese war nämlich nicht rechteckig, sondern rund.
Was viele Fans nicht wussten: Es gibt keine Regel, welche die Form der Schiedsrichterkarten vorschreibt. Die schon zu Beginn der 2000er-Jahre in England eingeführte runde Karte hat allerdings auch einen Sinn.
Farbenblinde Spieler, Schiedsrichter oder auch Zuschauer, sollten ebenfalls erkennen können, welche Karte der Unparteiische einem Spieler zeigt. Außerdem ist es für den Schiedsrichter leichter schnell die Rote Karte zu ziehen, da er diese in seiner Tasche an der Form erkennen kann.
Auch zu Beginn des letzten Jahres kam die runde Karte schon einmal zum Einsatz. Im FA-Cup-Spiel zwischen dem damaligen Fünftligist AFC Wrexham und Sheffield United, zeigte Schiedsrichter Dean Whitestone ebenfalls die runde Karte.