Vor einigen Tagen verkündete eine der besten Wrestlerinnen der Welt ihr Aus bei ihrer Heimatliga – nun ist klar, wo es sie hinzieht.
Mayu Iwatani, die nach 14 Jahren ihren Abschied von der japanischen Frauenliga Stardom verkündet hat, wechselt zu Marigold, der jungen japanischen Konkurrenzliga, die Stardom-Gründer Rossy Ogawa im vergangenen Jahr aus der Taufe hob. Nach Iwatanis Angaben spielten auch die Connections zwischen Marigold und Weltmarktführer WWE eine Rolle bei ihrer Entscheidung.
Mayu Iwatani geht zum großen Rivalen
Seit der Gründung der für das Frauenwrestling weltweit stilbildenden Liga Stardom im Januar 2011 war Iwatani eine zentrale Figur der Promotion. Die 32-Jährige stieg vom Nachwuchstalent zu einem Aushängeschild der Liga und der gesamten Szene auf.
Zuletzt hielt sie zwei Jahre lang den bei NJPW und Stardom ausgekämpften IWGP Women’s Title, den sie 2023 Mercedes Moné – der ehemaligen Sasha Banks abnahm – und in ihrem letzten Stardom-Match gegen Syuri verlor.
Nun haben Marigold und Iwatani in einer gemeinsamen Pressekonferenz angekündigt, dass Iwatani schon an diesem Sonntag bei der Show in der Korakuen Hall in Tokio ihr Debüt gegen Nanae Takahashi feiern wird. Innerhalb weniger Tage findet in der Korakuen Hall nach dem Abschiedsmatch der Ikone Meiko Satomura das nächste historisch einschneidende Ereignis im Frauenwrestling statt.
Iwatani begründete ihren Wechsel damit, dass sie bei Stardom alles erreicht hätte und eine neue Herausforderung brauche, sie wolle nun auch bei Marigold alle Titel gewinnen. Eine „kleine Rolle“ in ihrer Entscheidung hätte auch das partnerschaftliche Verhältnis von Marigold zu WWE gespielt – und die Möglichkeit auf diesem Weg weitere Matches gegen ihre Weggefährtinnen Iyo Sky (Io Shirai), Kairi Sane und Giulia bestreiten zu können.