Österreich um David Alaba hat am Samstagabend in der WM-Qualifikation eine herbe Packung kassiert.

Der EM-Teilnehmer ging in Israel mit 2:5 unter. „Ich glaube, es ist sehr bitter. In der ersten Hälfte haben wir ein gutes Spiel gemacht, sehr viele Chancen gehabt. Die müssen wir nutzen“, sagte ÖFB-Kapitän Alaba.

Kein Wunder, dass die österreichische Presse kein gutes Haar an ihrer Nationalmannschaft lässt (NEWS: Alles zur WM-Qualifikation).

„Versagen von hinten bis vorn“

„Österreich erleidet eine blamable Niederlage“, schrieb der Standard, Die Presse monierte die „quälende Ineffizienz beim herben, ernüchternden Rückschlag“.

Die Wiener Zeitung titelte: „Österreich schlittert gegen Israel in ein Debakel“.

Der Kurier sprach von einem „peinlichen Auftritt in Israel“, Österreich habe sich blamiert. „Ein Versagen von hinten bis vorn“, war über der Einzelkritik zu lesen.

Presse kritisiert Hinteregger und Alaba

Auch die Kronen Zeitung erkannte fünf Spieler, die in Israel „total versagten“. Darunter der Frankfurter Martin Hinteregger, der vom Wiener Boulevardblatt bescheinigt bekam, er sei vor dem 0:2 „völlig indisponiert“ gewesen. David Alaba wiederum sei „überall am Platz zu sehen“ gewesen, aber „nirgends effektiv. Das war nichts!“

Die Kronen Zeitung wies die Schuld aber auch dem Trainer zu: „Franco Fodas Poker führte in die nächste Blamage!“ Bereits im März 2019 hatte Österreich mit 2:4 in Israel verloren (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan WM-Qualifikation).

Auch Experte Roman Mählich kritisierte Foda und dessen Taktik im ORF. Der deutsche Coach reagierte nach Abpfiff: „Die Aussagen von Roman Mählich kann ich nicht nachvollziehen, er war ja selbst einmal Trainer. Die Harmonie war in der ersten Hälfte vorhanden und die Möglichkeiten auch da. Es lag nicht am System.“

Österreich, das 19 Torschüsse hatte, fiel in Gruppe F auf Platz vier zurück (SERVICE: Tabellen WM-Qualifikation).