Favoritensiege zum Auftakt des Pokal-Marathons am Samstag: Bundesligist VfB Stuttgart und Zweitligist Hertha BSC gaben sich in der ersten Runde bei Viertligisten keine Blöße. Während der VfB mit 4:0 bei der TSG Balingen gewann, setzte sich die Hertha mit 5:0 bei Carl Zeiss Jena durch.

Der VfB jubelte bereits nach zwei Minuten, als Serhou Guirassy aus kurzer Distanz einschob, doch der Stürmer stand deutlich im Abseits. Die Gäste hatten in Reutlingen von Anfang an alles im Griff und belohnten sich nach 25 Minuten mit dem Führungstreffer, als Enzo Millot nach präziser Vorarbeit von Silas mit der Pike in die kurze Ecke abschloss.

Zehn Minuten später legte Silas mit einem herrlichen Distanzschuss in den rechten Winkel nach, ehe Guirassy – stark bedient von Millot – noch vor der Pause zum 3:0 einschob (43.).

VfB und Hertha in Torlaune

In der 55. Minute schlug der VfB zum vierten Mal zu: Nach einem Doppelpass mit Guirassy traf Wataru Endo durch die Beine von Balingen-Keeper Marcel Binanzer.

Wenig zu tun hatte VfB-Keeper Alexander Nübel, der sich bei seinem Pflichtspieldebüt kaum auszeichnen konnte, aber in der 86. Minute zur Stelle war, als er im Eins gegen Eins gegen Pedro Almeida Morais nicht zu überwinden war.

Nachdem Jena in der 4. Minute die Riesenchance zur Führung liegengelassen hatte, klingelte es zwei Minuten später im Kasten der Hausherren. Nach einer Linksflanke von Jeremy Dudziak köpfte Palko Dardai aus drei Metern zur Hertha-Führung ein.

Carl Zeiss wirkte in der Folgezeit geschockt, Hertha hatte alles im Griff und drängte auf den zweiten Treffer, ließ zunächst aber zahlreiche Großchancen liegen.

Das sollte sich direkt nach der Pause ändern: Zunächst erhöhte Neuzugang Haris Tabakovic per Fallrückzieher (47.), ehe Kapitän Marco Richter zweimal sträflich alleingelassen wurde und per Doppelpack erfolgreich war (49., 52.). Treffer Nummer fünf ging auf das Konto von Filip Uremovic, der per Kopf zuschlug (59.).