Riesenwirbel um Lewandowskis Berater

von SPORT1
Riesenwirbel um Lewandowskis Berater
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Riesenwirbel um Lewandowskis Berater

Die belgische Staatsanwaltschaft bestätigt die Anklage von Pini Zahavi. Die Vorwürfe gegen den einflussreichen Spielerberater von Robert Lewandowski, David Alaba und Neymar wiegen schwer.

Der einflussreiche Spielerberater Pini Zahavi, der unter anderem Robert Lewandowski vom Rekordmeister FC Bayern vertritt, ist in Belgien angeklagt worden.

Die Bundesstaatsanwaltschaft bestätigte den Vorgang inzwischen der dpa, nachdem bereits die Zeitungen Dernière Heure/Les Sports und De Standaard sowie die französische Nachrichtenagentur AFP darüber berichtet hatten.

Die Justiz wirft dem 78-jährigen Israeli demnach Fälschung, Betrug und Geldwäsche vor. Es geht um die Übernahme des belgischen Erstligisten Royal Mouscron im Jahr 2015.

Zahavi selbst will sich weiteren Medienangaben zufolge zu den Vorwürfen nicht äußern.

Worum es offenbar konkret geht: Zahavi soll Scheinfirmen dafür benutzt haben, um das Verbot zu umgehen, als Spielerberater gleichzeitig einen Klub zu besitzen.

Wie unter anderem auch die belgische Zeitung Le Soir berichtet, hatte Zahavi Royal Mouscron mithilfe eines maltesischen Fonds übernommen, bevor er den Klub ein Jahr später an ein von seinem Neffen verwaltetes Unternehmen verkaufte, aber de facto die Kontrolle behielt.

Zahavi, in England als Spieleragent gemeldet, lebt in London und Tel Aviv. Er war auch am Rekord-Transfer des Brasilianers Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain für 222 Millionen Euro beteiligt.

Keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber Zahavi hatte im vergangenen Jahr Uli Hoeneß gemacht, als es um den Vertragspoker mit dem früheren Bayern-Profi David Alaba ging.

“Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater“, sagte FCB-Ehrenpräsident Hoeeß im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 über Zahavi. “Der Vater (Vater von Alaba; Anm. d. Red.), den ich sehr mag, der lässt sich von ihm sehr beeinflussen.“

Auch in der Folge legte Hoeneß mehrfach nach mit Kritik gegen Zahavi. Zuletzt stand dabei auch der Poker um Kingsley Coman, den der Israeli vertreten hatte, im Fokus.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)