Der dreimalige Ski-Olympiasieger Matthias Mayer hat nach seinem plötzlichen wie überraschenden Karriereende vor drei Jahren Einblicke in die schwierige Zeit danach gegeben.

Der Österreicher war im Anschluss negativ aufgefallen, nun sprach der 35-Jährige darüber. „Mir ging es mental einfach nicht gut. Schwierig zu sagen, woher das gekommen ist oder warum das passiert ist“, erklärte der elfmalige Weltcup-Sieger beim ORF. „Ich habe einmal eine schwere Kopfverletzung gehabt, vielleicht ist es daraus entstanden. Es kann auch sein, dass ich da in ein Loch gefallen bin.“

Ski-Legende Mayer verkündete überraschendes Karriereende

Im Dezember 2022 hatte Mayer kurz vor einem Rennen völlig überraschend live im Fernsehen verkündet, dass er seine Karriere mit sofortiger Wirkung beenden werde.

Dabei hatte er im selben Jahr noch Gold bei den Olympischen Spielen (Super-G) gewonnen. Schon 2018 (Super-G) und 2014 (Abfahrt) hatte Mayer sich zum Olympiasieger gekrönt.

Im Anschluss stand Mayer unter anderem in den Schlagzeilen, weil er im Januar 2024 am Rande der Weltcuprennen in Kitzbühel von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde.

Damals hatte die Polizei allerdings nur bestätigt, dass „eine Person“ im Hotel randaliert habe. Der ÖSV hatte jedoch gleichzeitig vermeldet, dass man „mit Bedauern zur Kenntnis nimmt, dass Matthias Mayer seine gesundheitlichen Probleme, mit denen er schon seit längerer Zeit kämpft, noch nicht überwunden hat“.

Nun scheint es dem 35-Jährigen besser zu gehen. Bis vor kurzem hatte er sich wegen Olympia 2026 noch ein Hintertürchen offengelassen. Eine Teilnahme schließt er inzwischen allerdings aus. „Irgendwie hat der letzte Funke gefehlt“, erklärte er seine Beweggründe.