PSG-Star Kylian Mbappé ist im Großraum Paris aufgewachsen. Was gäbe es da Größeres, als bei den Olympischen Spielen in der Heimat dabei zu sein? Doch daraus wird offenbar nichts.

Wie die französische Sportzeitung L‘Equipe berichtet, „sinkt die Wahrscheinlichkeit von Tag zu Tag“, dass Mbappé im Aufgebot steht. Sie wird als „ziemlich gering“ bezeichnet. Probleme gibt es gleich mehrere.

Das olympische Fußballturnier beginnt am 24. Juli und damit nur zehn Tage nach dem EM-Finale in Deutschland. Dass Frankreich als einer der Topfavoriten der Europameisterschaft lange erhalten bleibt, ist wahrscheinlich. Regenerationszeit würde es folglich kaum geben.

Mbappé: Real Madrid könnte Pläne durchkreuzen

Diese Thematik wird auch seinen künftigen Klub beschäftigen. Mbappés Zukunft liegt aller Voraussicht nach bei Real Madrid. Die Königlichen dürfen somit über die Teilnahme ihres Spielers an den Olympischen Spielen entscheiden, eine Abstellungspflicht gibt es nicht.

„Wenn man mich fragt, würde ich gerne daran teilnehmen“, sagte Mbappé in einem Interview mit der GQ über Olympia, stellte jedoch direkt klar: „Ich bin in meinem Leben und meiner Karriere an einem Punkt angelangt, an dem ich nichts mehr erzwingen möchte.“

Henry hofft auf Mbappé und Griezmann

U21-Nationaltrainer Thierry Henry wird das französische Team bei den Sommerspielen betreuen. Die Sturmlegende erklärte bereits, gerne Stars wie Mbappé oder Antoine Griezmann an Bord zu haben.

2020 scheiterte Frankreich in Tokio bereits in der Vorrunde, weshalb der Druck auf die französischen Vereine nun groß ist, in der Heimat erfolgreich zu sein.

Real dürfte hierbei zögerlicher sein, um in der neuen Saison auf einen ausgeruhten Mbappé zurückgreifen zu können.