Abschied einer deutschen Tennis-Ikone
Abschied einer deutschen Tennis-Ikone
Andrea Petkovic gewann in ihrer Laufbahn sieben WTA-Turniere. Im heimischen Hessen wird sie knapp ein Jahr nach ihrem offiziellem Karriereende emotional verabschiedet.
Das Lachen sollte Andrea Petkovic am Sonntag nicht mehr aus dem Gesicht weichen.
Die ehemalige deutsche Tennis-Größe hatte ihren Abschied von der Profi-Tour eigentlich bereits bei den US Open 2022 erklärt – im Rahmen des WTA-Turniers in Bad Homburg bekam sie noch einmal einen gesonderten Abschied.
„Als ich reinlief, war ich schon emotional. Aber das ging dann, weil ich mich konzentrieren musste, mich nicht zu blamieren“, flachste Petkovic, die an der Seite ihrer „Bestie“ Angelique Kerber ein Showmatch auf Rasen bestritt. In einem emotionalen Instagram-Post verabschiedete sich die 35-Jährige von ihren Fans.
„Danke für diesen wundervollen Abschied vor vollem Haus und Familie und Freunden. Vor allem an Angelique Keber für die Überraschung (Besties) und Anna-Lena Friedsam. Rainer war auch ok“, schrieb Petkovic unter den Beitrag.
In einem Showmatch trat die 35-Jährige mit Kerber im Doppel gegen Friedsam und den einstigen deutschen Topspieler Rainer Schüttler an.
Sie selbst sehe sich zwar als „eine der fittesten Tennis-Omas der Welt“, fühle sich aber gut, den Absprung vom Profi-Circuit noch im richtigen Moment geschafft zu haben.
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Petkovic: „…dann vermisse ich es immer noch“
Dem Sport bleibt sie aber ohnehin erhalten. Zuletzt war Petkovic in der Box von Jule Niemeier, die verletzungsbedingt um ihre Wimbledon-Teilnahme bangen muss, gesichtet worden – auch als Beraterin für junge Talente im Deutschen Tennis-Bund tritt sie in Erscheinung.
Zudem waren TV-Auftritte als Moderatorin des ZDF-Sportstudios Teil ihres post-aktiven Engagements.
Dass aber insbesondere „die Tenniswelt sie so in Erinnerung behält und dass es so voll wird“, freute Petkovic.
Die siebenmalige WTA-Turniersiegerin war in Darmstadt geboren – so lag der Abschied in der hessischen Heimat nahe. Ein bisschen Wehmut schwang folglich mit.
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„Wenn ich die Mädels ein Match spielen sehe, dann vermisse ich es immer noch“, beklagte Petkovic, „aber wenn ich sie beim Training sehe, dann vermisse ich es nicht mehr.“