Zweites Spiel, zweite deftige Niederlage!

Die Dallas Mavericks geraten in den NBA-Playoffs immer mehr unter Druck. Das Team des deutschen Nationalspielers Maximilian Kleber verlor auch das zweite Spiel bei die Phoenix Suns mit 109:129 und liegt nun 0:2 zurück. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Bei den Mavs war mal wieder Luka Doncic mit 35 Zählern der beste Werfer. Damit war er zwar nicht so gut wie in Spiel eins, aber dennoch spielt er weiterhin auf einem historisch guten Niveau.

Das Problem: Sein Team konnte ihren Leader nicht unterstützen. Nur Reggie Bullock (16 Punkte) und Spencer Dinwiddie (elf Punkte) scorten im zweistelligen Bereich. Kleber gelangen nach seinem Horrorsturz am Montag nur neun Zähler. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

„Wir müssen die anderen Spieler besser involvieren, um (Luka Doncic, Anm. d. Red.) zu helfen. Es kann nicht nur er sein“, sagte Dallas-Trainer Jason Kidd nach dem Spiel.

Suns auf Rekord-Kurs

Die Partie war zunächst jedoch lange ausgeglichen. Dallas konnte sogar mit einer 60:58-Führung die Pause gehen. Danach zogen die Suns, die das beste Team der Hauptrunde stellten, aber davon.

Angeführt von ihren beiden Star-Spieler Devin Booker und Chris Paul setzten sie sich Stück für Stück ab und spielten die Defense der Mavs teilweise schwindelig. Booker legte 30 Punkte auf und Paul war mit 28 Zählern nicht unwesentlich schlechter.

Doch das gesamte Team überzeugte. Die Wurfquote von 64,5 Prozent – Franchise-Rekord in den Playoffs – war mal wieder ihre Stärke. Damit haben sie zum achten Mal in Folge mehr als die Hälfte aller Würfe getroffen und sind damit auch hier weiter auf Rekordkurs.

Am Freitag (Ortszeit) hat der Meister von 2011 dann die Chance, in der ersten Partie vor eigenem Publikum zu verkürzen.

Miami Heat siegt erneut gegen die Philadelphia 76ers

Ebenfalls mit 2:0 führen die Miami Heat nach einem 119:103-Erfolg gegen die Philadelphia 76ers. Sie führten fast die gesamte Partie über und hatten in Center Bam Adebayo mit 23 Punkten ihren besten Werfer.

Bei den Gästen, wo weiterhin Superstar Joel Embiid fehlt, war Tyrese Max (34 Zähler) der beste Mann auf dem Court. James Harden war neun Assists und 20 Punkten nah dran an einem Double-Double.

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