Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in der Münchner Regenbogen-Frage scharf kritisiert.
„Schon die Ermittlungen gegen Manuel Neuer zum Tragen einer Regenbogenbinde waren absurd, mit dieser Entscheidung verliert die UEFA nun jegliche Glaubwürdigkeit“, sagte Roth der Augsburger Allgemeinen.
Das Verhalten des Verbandes sei „inakzeptabel“.
Mit dem Verbot des Münchner Vorhabens, das Stadion während des letzten Vorrundenspiels der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch gegen Ungarn (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen, maße sich die UEFA an, „in der Manier von autokratischen Machthabern zu definieren, was die gesellschaftspolitische Rolle von Sport und Sportveranstaltungen ist“, sagte Roth. (Lineker: München, macht’s trotzdem)
Roth begrüßt Entscheidung der Bundesligisten
Die Ankündigungen vieler Fußball-Bundesligisten, die am Mittwochabend ihre Stadien in Regenbogenfarben beleuchten wollen, begrüßte Roth ausdrücklich.
Dies sei „ein deutliches Zeichen der Solidarität und Unterstützung mit der Landeshauptstadt München, den Fußballvereinen, allen Spielerinnen und Spielern und Fans“.
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