Basketball-Legende Dirk Nowitzki ist zu seinem Herzensklub Dallas Mavericks zurückgekehrt und unterstützt die NBA-Franchise mittlerweile als Berater.
In dieser Funktion hat der Deutsche Mavs-Besitzer Mark Cuban nach der Trennung von Rick Carlisle und Donnie Nelson auch bei der Suche nach einem neuen Coach und General Manager geholfen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)
„Es waren viele potenzielle Namen im Spiel und wir haben über all diese Kandidaten geredet“, erzählte Nowitzki dem Fortyone-Magazin und ergänzte: „Jeden Abend gab es Zoom-Meetings und Gespräche.“
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Nowitzki: Chemie zwischen Doncic und Kidd wichtig
Am Ende fiel die Entscheidung über einen Coach auf Jason Kidd. Der 48-Jährige kenne das System und die Organisation, weil er selbst in Dallas gespielt hat, betonte Nowitzki. „Jason Kidd ist natürlich jemand, der viel Erfahrung hat und der Point Guard unserer Meisterschaftsmannschaft war. Das heißt: Er kennt das alles. Das ist also eine gute Situation für alle, und er wollte es unbedingt machen“, betonte der Superstar. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)
Schon während seiner aktiven Zeit habe man sehen können, dass Kidd einmal Trainer werden würde, so Nowitzki. „Ich hoffe natürlich, dass es toll passt.“ Besonders die Chemie mit Mavs-Star Luka Doncic sei von Bedeutung. „Das war ein großer Punkt: dass Jason Kidd ein Hall-of-Famer ist, der auf Lukas Position gespielt hat.“
Das einstige „German Wunderkind“ führte weiter aus: „Das Wichtige ist, dass Luka und er über Sachen sprechen können, denen Luka auf dem Spielfeld begegnet. Viele Coaches haben ja nie auf dem Level gespielt. Und Jason Kidd kann ihm da wirklich helfen. Er kann ihm bei Entscheidungen auf dem Spielfeld helfen, weil er sie selber immer wieder getroffen hat. Ich glaube, dass das gut funktionieren wird.“
Dirk Nowitzki hat nicht erst seit seinem Rücktritt Legendenstatus erreicht. SPORT1 zeigt Titel, Rekorde und Statistiken, die ihn in der NBA unsterblich machten.
Unter Kidd solle wieder „ein bisschen mehr Spaß für alle“ herrschen und zudem der Ball mehr bewegt werden. „Luka muss super viel machen – was er auch sehr gut hinkriegt. Aber wenn er ständig so viel machen muss, ist er am Ende des Spiels einfach platt.“
Nowitzki bei Dallas Mavericks als Berater tätig
Aber auch für Carlisle und Nelson hat Nowitzki nur lobende Worte übrig: „Donny war mit der Grund, warum ich überhaupt nach Dallas gekommen bin. Er war immer ein extrem wichtiger Unterstützer. Er hatte dann auch großen Anteil daran, dass sein Vater mich aus Milwaukee nach Dallas getradet hat“, sagte Nowitzki über Nelson und erklärte weiter zu Meistercoach Carlisle: „Wir haben einen super Run gehabt. Heutzutage gibt‘s das ja gar nicht mehr. Wenn‘s nicht so gut läuft, ist der Coach der erste, der weg ist. Ich glaube, darauf kann er stolz sein. Aber auch da war wohl einfach eine Änderung fällig.“
Außerdem sprach Nowitzki über seine Rolle als Berater, die er als „sehr passend“ empfindet, aber: „Ich kann mir im Moment einfach noch nicht vorstellen, jeden Tag Vollzeit im Office zu sein, am Computer und am Telefon.“ (DATEN: Alle Tabellen der NBA)
Bei den Mavs wolle man hingegen, „dass ich mich ein bisschen mehr involviere, wenn ich in Dallas bin. Wir werden sehen, wie viel ich machen kann. Ob ich zum Training gehe. Meine Rolle ist nicht klar definiert, sondern noch recht offen. Ich bin dabei und helfe, wenn ich kann, aber kann trotzdem noch viel Zeit mit den Kids verbringen.“
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