Es war ein mehr als nur außergewöhnlicher Diskus-Wettkampf. Am Sonntag hat der Litauer Mykolas Alekna bei den Oklahoma Throw Series in Ramona gleich zweimal hintereinander seinen eigenen Weltrekord gebrochen.

Gleich im ersten Versuch schleuderte er den Diskus auf 74,89 Meter, im vierten Versuch gelangen ihm sogar 75,56 Meter. Als erster Athlet überwand er damit die magische 75-Meter-Marke. Dazwischen brachte es der Australier Matt Denny zudem auf 74,78 Meter und warf damit ebenfalls weiter als der zuvor gültige Weltrekord von 74,35 Metern.

Für den deutschen Teilnehmer Mika Sosna ein unglaublicher Wettkampf. „Es ist einfach nur krass, was abgegangen ist. Beide haben sich gegenseitig hochgeschaukelt“, schwärmte er im Gespräch mit SPORT1.

Mika Sosna war für Deutschland auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris am Start
Mika Sosna war für Deutschland auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris am StartMika Sosna war für Deutschland auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris am Start

Rekord-Show: „Brachial einen rausgehauen“

Alekna habe seine herausragende Form wieder „komplett bestätigt“ und „brachial einen rausgehauen“, zeigte sich Sosna tief beeindruckt.

Für Sosna ist klar: „Es ist der stärkste Wettkampf, den es jemals auf der Welt gegeben hat und es ist einfach nur krass, es erlebt zu haben.“

Der 21-Jährige selbst war am Sonntag nur im B-Wettkampf am Start und mit seiner Leistung alles andere als zufrieden. Auch die nicht „ansatzweise so geilen Bedingungen“ wie im A-Wettkampf ärgerten den Deutschen.

Dennoch war das Meeting in den Vereinigten Staaten ein voller Erfolg. So übertraf Sosna beim Wettkampf am Donnerstag erstmals die magische 70-Meter-Marke und kletterte damit auf Rang fünf der ewigen deutschen Bestenliste.

Johannes Fischer wuchs in Mailand vor den Toren von San Siro auf und bekam dort in den 80er-Jahren die gesammelte Weltelite des Fußballs zu sehen. Studierte nach dem Abitur an der Sporthochschule in Köln...