In wenigen Wochen endet die alpine Ski-Saison.

Beim Weltcup-Finale in Soldeu in Andorra kämpfen die Fahrerinnen und Fahrer dort um wichtige Punkte für den Gesamtweltcup und die Einzelweltcups. Das gilt auch für Daniel Yule, der im Gesamtweltcup in den Top Ten liegt. (DATEN: Stand im Gesamtweltcup)

Nun hat der Schweizer jedoch eine klare Forderung an den Weltverband FIS gerichtet. „So lange das Weltcup-Finale nach einer WM oder Olympia Mitte März angesetzt wird, kann der Stellenwert dieser Trophäe (Weltcup-Kristallkugel, Anm. d. Red.) sicher nicht erhöht werden, weil zu diesem Zeitpunkt die Luft bei vielen potenziellen Zuschauern draußen ist“, wird der Slalom-Spezialist im Blick zitiert.

Deswegen setzt er sich für eine Änderung im Saisonablauf ein. „Ich fände es gut, wenn man die Saison mit der Weltmeisterschaft beenden würde“, meint der Schweizer und nennt einen wichtigen Grund: „Im Gegensatz zum Weltcup-Finale hätte eine WM im März nicht weniger Zuschauer.“

Unterstützung bekommt Yule, der als erster Schweizer seit 1968 den Gesamtweltcup gewinnen könnte, aus Österreich.

„In praktisch jeder anderen Sportart wird die Saison mit der WM abgeschlossen. Deshalb sollten wir das auch im Skisport tun“, sagt der langjährige Verbandspräsident Peter Schröcksnadel.