Hammerwerferin Aileen Kuhn hat sich im WM-Finale von Tokio den achtbaren neunten Platz erkämpft. Die U23-Europameisterin aus Frankfurt erzielte am Montag 71,57 m und konnte in ihrem ersten großen Endkampf nicht wie erhofft ihre Bestleistung von 72,53 m angreifen.

Jungstar Kuhn krönt DLV-Rekordjagd

Der Einzug in ihr erstes großes Finale war für die erst 21-Jährige bereits ein Erfolg gewesen. Kuhn gehört zu den aufstrebenden Nachwuchstalenten, die dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) bei der U23-EM vor wenigen Wochen 26 Medaillen und damit eine Rekordausbeute beschert hatten.

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e6aa948ec7a6df2c10b3f1d22ba8dc1958da0f5a-ipad.jpgHammerwerferin Aileen Kuhn in Aktion

Die zweite DLV-Starterin Samantha Borutta (Frankfurt) war in der Qualifikation ausgeschieden. Die bislang letzte WM-Medaille gewann Betty Heidler 2011 in Daegu mit Silber.