WM-Spitzenreiter Max Verstappen hat sich vor dem Qualifying zum Großen Preis von Mexiko (das Rennen, So., ab 20.00 Uhr im Liveticker) erneut stärker als Titelverteidiger Lewis Hamilton präsentiert – doch für die große Show sorgte sein Teamkollege. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der Red-Bull-Pilot stellte im dritten Training in 1:17,217 Minuten die zweitbeste Zeit auf. Der Niederländer war allerdings überraschend etwas langsamer als sein mexikanischer Teamkollege Sergio Perez (1:17,024), der auf den Steiltribünen im Autodromo Hermanos Rodriguez für Jubel sorgte. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Rekordweltmeister Hamilton (1:17,675) belegte den dritten Platz vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas (1:17,708).

Sebastian Vettel holte im Aston Martin in 1:18,614 Minuten nur den 14. Platz. Mick Schumacher (1:19,238) beendete das Training im unterlegen Haas-Boliden auf dem 18. Rang. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Formel 1: Red Bull dominiert Training in Mexiko

Zu Beginn der Session passierte auf der Strecke wenig. Hamilton traf erst Minuten nach dem Start in der Box ein und fuhr nach rund 20 Minuten seine erste Runde. Auch die meisten anderen Fahrer hielten sich zunächst zurück.

Viele Piloten hatten auf dem rutschigen Asphalt Probleme, auf dem Öl ausgelaufen war. Charles Leclerc (Ferrari) leistete sich einen Dreher, Hamilton musste nach einem Verbremser in der ersten Kurve auf das Gras ausweichen.

Auch Verstappen klagte über fehlenden Grip. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Der 24-Jährige gilt in der Höhenluft in Mexiko-Stadt als Favorit. Red Bull setzt auf einen etwas größeren Turbolader im Honda-Motor und besitzt auf dem Papier einen Vorteil gegenüber Mercedes für das Rennen am Sonntag.

Strafen für gleich fünf Fahrer

Gleich fünf Fahrer gehen vorbelastet ins Qualifying geht. Sowohl Esteban Ocon (16./Alpine), Lance Stroll (11./Aston Martin) und Yuki Tsunoda (6./AlphaTauri) müssen ans Ende des Feldes, weil sie die komplette Powerunit getauscht haben. Auch Lando Norris (10./McLaren) steht wegen eines Motorwechsels in der Startaufstellung ganz hinten.

Zudem kassierte George Russell (17./Williams) wegen eines Getriebewechsels eine Plus-Fünf-Strafe.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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