Als der FC Bayern am Dienstag Atalanta Bergamo vom Platz fegte, wurde Niko Kovac noch einmal wehmütig. „Wir waren traurig und haben uns die Spiele auch ein bisschen traurig angeschaut, das ist klar“, sagte der Trainer von Borussia Dortmund am Donnerstag. Der BVB hatte vor drei Wochen 1:4 in Bergamo verloren – die Bayern hingegen gewannen dort 6:1.
Kovac leitete daraus einen Anspruch für die letzten neun Spiele dieser Bundesligasaison ab. „Wir haben die Chance, uns erneut für die Champions League zu qualifizieren“, sagte er: „Und es dann viel besser zu machen.“
Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt der BVB den zuletzt starken FC Augsburg. Kovac warnte: „Das wird schwierig, das kann ich garantieren. Wir müssen ans Maximum gehen.“
Geht der BVB von einem Schlotterbeck-Verbleib aus?
Zuletzt haben die Dortmunder mit der Vertragsverlängerung von Nationalspieler Felix Nmecha ein Zeichen gesetzt. „Wir sind alle glücklich“, betonte Kovac, „er ist ein Leistungsträger und hat sich stetig verbessert. Er ist in einem guten Alter, er erreicht jetzt so langsam den Peak-Bereich. Menschlich ist er eine Vollgranate.“
Mit Spannung erwartet der BVB nun die Entscheidung von Nico Schlotterbeck, wenngleich wahrscheinlich unbeeinflusst von der Personalie Nmecha. „Man muss jeden Fall einzeln betrachten“, sagte Kovac, „es sind unterschiedliche Bedingungen und Situationen.“
Bei Schlotterbeck stehe man im Austausch und habe noch Zeit, betonte der Coach weiter. Es sei natürlich wichtig, dass vor der nächsten Transferphase Klarheit herrsche, „damit wir noch reagieren können, falls die Entscheidung anders ausfällt – wovon wir nicht ausgehen“, schob Kovac mit Blick auf einen möglichen Abgang von Schlotterbeck hinterher.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)