Die Los Angeles Lakers sind in der NBA zum denkbar schlechten Zeitpunkt aus dem Tritt geraten. Das Team des Deutschen Maximilian Kleber verlor beim 110:113 gegen die Phoenix Suns das dritte Spiel nacheinander – und das ausgerechnet bei einem direkten Verfolger im Playoff-Rennen. Das Polster der Lakers auf die ungeliebten Plätze für das Play-in-Turnier ist damit fast aufgebraucht.

Denn LA auf Rang sechs (34:24 Siege) der Western Conference, der als letzter Platz noch zur direkten Playoff-Teilnahme berechtigt, steht nun bei genau so vielen gewonnen Spielen wie die Suns auf Platz sieben (34:26). 41 Punkte des starken Luka Doncic, der dazu je acht Rebounds und Assists auflegte, waren zu wenig. Anführer LeBron James kam auf 15 Zähler, Kleber verbuchte nur eine Sekunde Spielzeit. Der ersatzgeschwächten Mannschaft aus Phoenix fehlten in Devin Booker und Dillon Brooks ihre beiden besten Scorer verletzt, die meisten Punkte erzielte Grayson Allen mit 28.

Ohne den nach wie vor verletzten Franz Wagner kassierte auch die Orlando Magic wieder eine Niederlage. Gegen die vom überragenden Kevin Durant angeführten Houston Rockets setzte es eine 108:113-Pleite. Europameister Tristan da Silva (8 Punkte) stand erneut für Franz Wagner in der Startformation, Weltmeister Moritz Wagner kam von der Bank auf sechs Zähler.

Die Rockets triumphierten auch dank der 40 Zähler von Altstar Durant, der dadurch als sechster Spieler der NBA-Geschichte die Marke von 32.000 Karrierepunkten durchbrach. Er sei „geehrt und gesegnet“, dass er „in derselben Kategorie mit einigen der größten Athleten aller Zeiten“ genannt würde, sagte Durant anschließend. Houston verteidigte Platz drei im Westen, Magic ist in der Eastern Conference Siebter.