Amüsante Szenen um Oliver Bierhoff: Der Ex-DFB-Manager hat im STAHLWERK Doppelpass von seinem Halbjahr bei Borussia Mönchengladbach erzählt. Er zog dabei einen Vergleich zur abgesagten Ibiza-Meister-Reise des FC Bayern – und bekam eine kleine Spitze von SPORT1-Experte Stefan Effenberg ab.

Bierhoff fing lachend an zu erzählen: „Ich habe eben schon mit Stefan geschmunzelt. Wir haben ja bei Mönchengladbach zusammengespielt – also er hat mehr gespielt, ich habe mehr gesessen.“

Oliver Bierhoff (r.) als Gladbach-Spieler mit Trainer Gerd vom Bruch und Norbert Meier
Oliver Bierhoff (r.) als Gladbach-Spieler mit Trainer Gerd vom Bruch und Norbert MeierOliver Bierhoff (r.) als Gladbach-Spieler mit Trainer Gerd vom Bruch und Norbert Meier

Bierhoff? „Mit wenig Talent viel erreicht“

Der einstige Angreifer, der 1990 für sechs Monate in Gladbach spielte, führte seine Anekdote weiter aus: „Die Abschlussfahrt ging dann ins Sauerland Stern, mit dem Auto. Einem VW Golf. Aber da ist Ibiza etwas Anderes.“

Das Hotel in Willingen ist bekannt für Partys und die damalige Mannschaft ließ dort die Saison ausklingen. Damals wurde das Team von Trainer Gerd vom Bruch Tabellenneunter.

Effenberg gab im Anschluss Bierhoff noch einen kleinen Seitenhieb mit, als er über die gemeinsame Zeit erzählte. „Wenn ich ehrlich bin: Da war wenig Talent vorhanden.“ Der SPORT1-Experte betonte aber noch schmunzelnd: „Er hat dann doch mit wenig Talent viel erreicht.“

Oliver Bierhoff (l.) und Stefan Effenberg spielten beim DFB und Mönchengladbach zusammen
Oliver Bierhoff (l.) und Stefan Effenberg spielten beim DFB und Mönchengladbach zusammenOliver Bierhoff (l.) und Stefan Effenberg spielten beim DFB und Mönchengladbach zusammen

Bierhoff nimmt Bayern-Stars in Schutz

Nach der kurzen Zeitreise äußerte sich Bierhoff noch ernsthaft zu den Partyplänen der Bayern-Stars, die bei einer erreichten Meisterschaft nach dem Leipzig-Spiel am Samstag gerne noch Ibiza geflogen wäre.

Die Bayern-Bosse gaben ihnen allerdings schon vor dem Spiel einen Korb. Aufgrund des späten 3:3-Ausgleichtreffers wurde die Titelfrage noch vertagt.

„Ich finde es eigentlich gut, dass eine Mannschaft die Initiative ergreift. Das zeigt ja einen gewissen Spirit“, schätzte Bierhoff die Situation ein.