Ob diese Aussage bei den Bayern-Fans so gut ankommt?
„Hier ist alles einen Tick größer als bei Bayern“, sagte David Alaba im kicker nach seinen ersten Wochen bei Real Madrid.
„Ich habe vom ersten Tag an diese spezielle Aura und Atmosphäre gespürt. Und man merkt die Geschichte dieses Klubs, wenn man über das Trainingsgelände oder durch die Stadt läuft. Dieser Verein ist etwas sehr Besonderes“, schwärmte der Österreicher.
David Alaba spielte beim 1:2 von Real Madrid bei Espanyol Barcelona auf der linken Abwehrseite. Für Real-Trainer Carlo Ancelotti war das trotz Niederlage die richtige Entscheidung.
Alaba: „…ohne despektierlich gegenüber Bayern zu sein“
Und sein Ex-Klub? „Bayern München gehört zu den größten Vereinen auf der Welt, Real Madrid ebenso“, meinte Alaba: „Das nimmt sich nicht viel. Dennoch ist hier bei Real alles noch mal einen Tick größer, ohne despektierlich gegenüber Bayern zu sein.“
Der Defensivspieler hatte die Bayern im Sommer verlassen, nachdem der Klub sein Vertragsangebot nach zähen Verhandlungen zurückgezogen hatte.
„Hängen bleiben hundertprozentig nur positive Gedanken nach 13 Jahren. Ich bin diesem Klub unheimlich dankbar für das, was er mir gegeben hat“, schilderte Alaba.
Alaba will bei Real eigene Geschichte schreiben
Während er seinen alten und neuen Herzensklub verglich, ging er Vergleichen mit Real-Ikone Sergio Ramos eher aus dem Weg.
„Ich bin hierhergekommen, um meine eigene Geschichte zu schreiben und mein Spiel zu spielen“, betonte Alaba, der Ramos‘ Trikotnummer 4 geerbt hat: „Ich kriege die Vergleiche hin und wieder mit, beschäftige mich aber nicht groß damit.“
Er wolle „meinen Fußball spielen, meine Geschichte mit Real schreiben. Außerdem sind wir unterschiedliche Spielertypen, die man kaum miteinander vergleichen kann.“