Zweitligist 1860 München hat Gabor Kiraly, Yannick Stark und Daniel Adlung vor dem DFB-Pokalspiel am Sonntag gegen Holstein Kiel begnadigt.
„Wir haben sie genug bestraft“, erklärte Ricardo Moniz, der ihnen nochmals „intensiv ins Herz geredet“ habe. „Sie haben verstanden“, sagte der Trainer der „Löwen“ in einer Erklärung auf der Vereins-Homepage.
Die Spieler waren aus disziplinarischen Gründen in die U-21-Mannschaft des Vereins versetzt worden.
Die ebenfalls strafversetzten Vitus Eicher und Kapitän Julian Weigl fanden dagegen keine Berücksichtigung für das Pokalspiel.
„Der Verein hat ihm [Weigl, d.Red.] als Kapitän das Vertrauen geschenkt, ihm eine besondere Chance gegeben. Deshalb war ich in diesem Fall besonders enttäuscht“, meinte der Trainer.
„Ich wollte nicht Spieler wie Basti Hertner oder Markus Schwabl wegen ihm zu Hause lassen. Darum ist Ju eben aus dem Kader herausgefallen.“
Der junge Kapitän sei aber noch nicht abgestempelt. Weigl müsse sich wieder auf seinen Job fokussieren, dann werde ihn Moniz „weiter unterstützen. Wenn er mit meiner Entscheidung nicht klar kommt, muss er zu mir sprechen. Aber er ist intelligent genug, um das zu verstehen.“
Moniz traf noch eine weitere Entscheidung: Im Tor soll trotz der Rückkehr des bisherigen Stammtorhüters Kiraly Stefan Ortega stehen.